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PayPal und Onlineticketvorverkauf
Einige Monate nachdem dem Catonium von Paypal das Konto gesperrt wurde hat es nun auch uns getroffen.
Die Begründung von PaPal war folgende:
Gemäß der Nutzungsrichtlinien darf PayPal nicht für das Senden oder
Empfangen von Zahlungen für bestimmte, sexuell orientierte Artikel oder
Dienstleistungen sowie für Artikel, die als obszön angesehen werden
könnten, verwendet werden.
Auch unser Einspruch mit sämtlichen Erklärungen wurde abgelehnt mit dem lapidaren Satz: *Ihr Widerspruch wurde abgelehnt.*
Wir haben vor einiger Zeit bereits das Ticketscript-System für den Vorverkauf ausprobiert und werden uns wohl dafür entscheiden.
Auch Torture Garden und das Catonium benutzen dieses System. Allerdings erhebt Ticketscript für sein Angebot eine Gebühr in Höhe von 1,50 Euro. Dafür bietet es verschiedene Zahlungsarten, ein E-Ticket, dass man sich zu hause selbst ausdrucken, oder welches man sich per SMS aufs Handy senden lassen kann.
Wir tragen die Kosten für den Laptop, den Internetanschluss in der Location, den wir zusätzlich beantragen müssen und für den Scanner, den wir für die Tickets brauchen. Darüber hinaus wird uns der vom Gast bezahlte Betrag auch nicht sofort auf unser Konto gutgeschrieben, sondern nur monatlich ausgezahlt, was für uns auch nicht besonders toll ist.
Weiterhin bieten wir, wie bisher, die TÜV-geprüfte "Sofortüberweisung" und die normale Banküberweisung als VVK-Zahlungsmittel an.
Darüber hinaus sollte erwähnt werden das PayPal die Gelder der eingefrorenen Konten für 180 Tage einbehält und erst dann auszahlt. Die eingefrorenen Guthaben der gesperrten Konten werden auf ca. 1 Milliarde Euro geschätzt. Das wirft wohl auch so einiges an Zinsen ab.
